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 Nationalsozialismus
mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

01.11.2008 23:29
Nationalsozialismus in der (deutschen) Geschichte Zitat · antworten

Basiswissen

Der Nationalsozialismus in der (deutschen) Geschichte

ist weder ein Betriebsunfall in der deutschen Geschichte noch die deutsche Geschichte schlechthin (vgl. dazu folgende Arbeitsplattformen: Kaiserreich, Imperialismus, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik).

Der Nationalsozialismus steht vielmehr im Zusammenhang mit anderen europäischen Faschismen (vgl. hier), z.B. dem italienischen oder spanischen, - ohne damit seine besondere Destruktivität in Abrede zu stellen - und ist wie diese und wie Hitler selbst ein Produkt der Entwicklungen des 19. Jhs. und des Ersten Weltkriegs (siehe oben). Er ist weder eine Konsequenz des deutschen Nationalcharakters noch gibt es eine Kollektivschuld, vgl. Goldhagenthese.

Ideologie

Der Nationalsozialismus versteht die Nation als rassisch begründete "Volksgemeinschaft". Der Einzelne habe in dieser aufzugehen nach dem Motto: "Du bist nichts, dein Volk ist alles." Damit wird im Unterschied zum Liberalismus das Individuum entwertet und das Kollektiv verherrlicht. Die Volksgemeinschaft ist auch nicht liberal/ demokratisch organisiert, sondern nach dem "Führerprinzip" aufgebaut, also hierarchisch: "Führer befiehl, wir folgen!" Dem Führer gebührt Gefolgschaft und Gehorsam. Der Parlamentarismus mit seinem pluralistischen Meinungsstreit und seinen Kompromisslösungen wurde abgelehnt, da er der Vorstellung der Nazis von Einheit nicht entsprach.

Die Volksgemeinschaft gibt sich im nationalsozialistischen Alltag gerne militärisch, denn das Militär und der Obrigkeitsstaat des 19. Jhs. sind das eigentliche Vorbild: Alle müssen möglichst organisiert sein, jede Organisation sollte uniformiert sein: die Pimpfe und die Hitlerjugend (siehe auch Bild), der Bund Deutscher Mädels, die SA, die SS, usw. usf.. Uniformen schalten das Individuum aus und betonen Einheit und Gleichheit, eine Abgrenzung auch gegen den marxistischen Klassenkampf. Im Kaiserreich galt das Militär als "Schule der Nation".

Entscheidend ist die rassische Begründung der Volksgemeinschaft. Die deutsche Nation ist die Blutsgemeinschaft der sogenannten "Arier", der Rasse rein erhalten werden muss. Daher bedarf es eines "Ariernachweises", Ehen mit "Juden" werden verboten und bestraft ( Nürnberger Rassegesetze 1935). Dem Arierwahn entspricht also ein rassistischer Antisemitismus. Während vom "Arier" angeblich alles Gute kommt, insbesondere die Kultur ( "Kulturbringer"; kein Wort von den frühen Hochkulturen!), so vom "Juden" angeblich alles Böse, insbesondere Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus und was den Nazis sonst nicht passte. Im Anschluss an die Entwicklung der Biologie im 19. Jh. und an die rassistischen Theorien des Briten H.S. Chamberlains und des Franzosen Gobineau werden die "Juden" also aus Angehörigen einer Religionsgemeinschaft zu einer rassischen, angeblich "minderwertigen" Gruppe.

Der Biologismus der Nazis zeigt sich auch an ihrem Glauben an das "Überleben des Stärkeren", der von einigen verabsolutierten und einseitigen Beobachtungen im Tierreich auf die menschliche Gesellschaft übertragen wird ("Sozialdarwinismus").

Die antiliberale, antisozialistische, antisemitische "Weltanschauung" lässt sich auch mit Hitlers Biografie erklären, der noch im 19. Jh. im Zeitalter des Imperialismus (vgl. Arbeitsplattform Imperialismus) und nationalistischer Gegensätze im Habsburgerreich (Hitler war bis kurz vor seiner Reichskanzlerschaft Österreicher) und in Europa sozialisiert wurde. Den Antisemitismus lernte er in Wien kennen, von den Aufmärschen der Sozialdemokraten schaute er sich viele Organisationsprinzipien für seine "Bewegung" ab. Hitler war ein Mann des Ersten Weltkriegs, vgl Arbeitsplattform Erster Weltkrieg.

Machtergreifung

Hitler und seine Bewegung profitierten von der Weltwirtschaftskrise (vgl. hier unter dem entsprechenden Stichwort) und den antidemokratischen Traditionen, die aus dem Kaiserreich (vgl. hier) überkommen waren. Auch der Versailler Vertrag (vgl. hier unter dem entsprechenden Stichwort) trug zum Aufstieg des Rechtsradikalismus bei. Bei den Wahlen zwischen 1928 und Sommer 1932 gewannen die Nazis stetig Wählerstimmen, jedoch nie die absolute Mehrheit, vgl. hier. Reichspräsident Hindenburg ernannte Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler, nachdem er ihn im August 1932 noch abgelehnt, Industrie und zuletzt auch die Reichswehr sich aber für ihn eingesetzt hatten, vgl. hier. Es handelte sich um das letzte Präsidialkabinett, die Nationalsozialisten waren in der Minderheit, man glaubt Hitler "eingerahmt" zu haben, ihn kontrollieren zu können.

Gleichschaltung

Die erste Regierung Hitler verfügte über keine Mehrheit im Reichstag. So strebte Hitler in den für den 5. März angesetzten Wahlen die absolute Mehrheit für die NSDAP an.

Die Wahlen standen im Zeichen des Terrors. Am 27.2.1933 brannte der Reichstag, Plakat siehe hier, der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe wurde dafür verantwortlich gemacht, die Nationalsozialisten wurden ihrerseits verdächtigt die Tat begangen zu haben. Mit der sogenannten "Reichstagsbrandverordnung", einer Notverordnung nach Artikel 48 der Weimarer Verfassung, hob Reichspräsident von Hindenburg eine Reihe von Grundrechten auf, was die Nationalsozialisten zu einer Verhaftungswelle unter Kommunisten - darunter die kommunistischen Reichstagsabgeordneten -, Gewerkschaftsmitgliedern und auch SPD-Mitgliedern sowie zu weiteren Übergriffen benutzte. Dennoch erhielten NSDAP und DNVP nur gemeinsam 51% der Wählerstimmen. (Zu den Parteien vgl. unter dem entsprechenden Stichwort hier.)

Am 21.3.1933 kam es in der Garnisonkirche von Potsdam ( Tag von Potsdam) zur von Reichspropagandaminister Goebbels (NSDAP) demonstrativ in Szene gesetzten Verbindung von sogenanntem "altem (= konservativem) und neuem (=nationalsozialistischem) Deutschland".

Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 23.3.1933 wurde dann die Gewaltenteilung aufgehoben und die Diktatur begann.

Nun wurde Deutschland "gleichgeschaltet" und die Diktatur vollendet. Alles, was (und alle die) Hitlers diktatorischer Machtausübung im Wege stehen konnte(n), wurde(n) beseitigt oder kalt gestellt: Die Grundrechte wurden eingeschränkt bzw. aufgehoben, die Zusammensetzung der Landtage wurde zunächst den Sitzverhältnissen im Reichstag angepasst, dann wurden die Länder ganz aufgelöst. Die Parteien wurden entweder verboten ( Kommunisten, SPD) oder zur Selbstauflösung gezwungen ( bürgerliche Parteien), so dass nur die NSDAP übrig blieb.

Auch die mittelständischen Organisationen brachte die NSDAP unter ihre Kontrolle. Die Gewerkschaften wurden aufgelöst (Näheres hier) und durch die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF) ersetzt, Streikrecht, Betriebsräte und Tarifautonomie wurden aufgehoben.

Jüdische und nicht loyale Beamte wurden entlassen, Kultur ( Bücherverbrennungen, Entfernung und Vernichtung nicht genehmer Literatur, Filme, Bilder, usw., vgl. auch hier) und Medien ( Zensur) kontrolliert. Die SA ("Sturmabteilung", braun uniformierte paramilitärische Schlägertruppe) wurde entmachtet, ihr Führer Ernst Röhm und die SA-Führung ermordet, ebenso weitere politische Gegner Hitlers (angebliche Antwort auf sogenannten Röhm-Putsch, "Nacht der langen Messer" bzw. "Massaker von Bad Wiessee"), die SS ("Schutzstaffel", schwarz uniformiert, berüchtigt durch die Aufsicht über die Vernichtungslager, Führer Heinrich Himmler, Bild) stieg auf Kosten der SA auf. Mit Hilfe von SA, SS und Gestapo (Geheime Staatspolizei) wurde systematisch Terror gegen die Gegner des Nationalsozialismus ausgeübt.

Nach Hindenburgs Tod am 2. August 1934 übernimmt Hitler auch das Amt des Reichspräsidenten und damit den Oberbefehl über die Reichswehr, die auf ihn persönlich vereidigt wird.

Quelle: http://www.wcurrlin.de/links/basiswissen...htm#basiswissen

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