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 Quecksilber
Kengoo ( Gast )
Beiträge:

21.11.2008 00:51
Quecksilber - Eigenschaften Zitat · antworten

Eigenschaften
Quecksilber ist ein silberweiß glänzendes, bei Zimmertemperatur flüssiges Schwermetall. Es dehnt sich beim Erwärmen ungewöhnlich stark aus und besitzt eine große Oberflächenspannung. Es bildet leicht Tröpfchen und benetzt andere Substanzen nicht. Schon bei Zimmertemperatur verdampfen aufgrund seines hohen Dampfdruckes immer geringe Mengen an Quecksilber. Der Quecksilberdampf sendet beim Anlegen einer Hochspannung intensives UV-Licht aus. Die thermische und die elektrische Leitfähigkeit von flüssigem Quecksilber sind nicht besonders gut. Bei -38.89°C erstarrt es zu einem festen Metall, das sehr weich und gut dehnbar ist. Aufgrund des sehr niedrigen Schmelzpunktes eignet sich Quecksilber für Temperaturmessgeräte.

Reines Quecksilber ist an der Luft beständig und überzieht sich nur langsam mit einer dünnen Oxidschicht. Beim Erhitzen reagiert es oberhalb von 300 °C zu Quecksilber(II)-oxid, das bei weiterer Zunahme der Temperatur wieder in Quecksilber und Sauerstoff zerfällt:

ab 300 °C: 2 Hg + O2 -----> 2 HgO DHR = -182 kJ/mol
ab 450 °C: 2 HgO -----> 2 Hg + O2

Quecksilber wird von Wasser, Salzsäure und verdünnter Schwefelsäure nicht angegriffen. Konzentrierte Schwefelsäure, Salpetersäure oder Königswasser zersetzen das Schwermetall und bilden die entsprechenden Salze. Mit Salpetersäure bildet sich Quecksilber(II)-nitrat und Stickstoffoxid:

3 Hg + 8 HNO3 -----> 3 Hg(NO3)2 + 2 NO + 4 H2O

Quecksilber ist ein relativ edles Metall, es steht in der Spannungsreihe zwischen Silber und Palladium, es ist edler als Kupfer und Silber. Aus diesem Grunde fällen alle unedleren Metalle Quecksilber aus den Quecksilbersalzlösungen aus. Taucht man ein Kupferblech in eine Quecksilber(II)-chloridlösung, scheidet sich ein silbrig glänzender Quecksilberspiegel auf dem Kupferblech ab:

Cu + HgCl2 -----> Hg + CuCl2

Mit Chlor reagiert Quecksilber zu Quecksilber(II)-chlorid und mit Schwefel zu Quecksilber(II)-sulfid, das in der Natur als Zinnobererz vorkommt:

Hg + Cl2 -----> HgCl2 DHR = -224 kJ/mol
Hg + S -----> HgS DHR = -58 kJ/mol

Mit anderen Metallen vermischt bilden sich Quecksilberlegierungen, sogenannte Amalgame, die sowohl in einer flüssigen als auch in einer festen oder teigigen Zustandform vorkommen können.

Wirkung von Quecksilber und seinen Salzen auf den menschlichen Körper

Problematisch für den Menschen sind vor allem die schon bei Zimmertemperatur entstehenden Quecksilberdämpfe, die extrem giftig sind. Gefährlich ist auch die Aufnahme von Quecksilber und Quecksilbersalzen über das Trinkwasser oder die Nahrung. Akute Vergiftungen äußern sich durch Kopfschmerzen, Schwindel, Zittern, Seh- und Hörstörungen, Schleimhautentzündungen, Magen- und Darmkoliken, Metallgeschmack im Mund, blutiger Durchfall, Erbrechen, Nierenversagen, Blutdruckabfall und Kreislaufzusammenbruch. Tödlich wirkt eine Dosis von ca. 150-300mg Quecksilber. Seine Giftwirkung beruht auf der Blockierung von lebenswichtigen Enzymen, wodurch die Körperzellen massiv geschädigt werden. Am meisten gefährdet sind die Nieren- und Nervenzellen. Als erste Hilfe gegen akute Quecksilbervergiftungen sollten Brechmittel verabreicht und Magenspülungen durchgeführt werden.

Problematischer und viel häufiger sind jedoch chronische Vergiftungen bei der dauerhaften Aufnahme von kleinen Mengen an Quecksilber. Zerbricht ein alter Fieberthermometer mit Quecksilberfüllung, verteilen sich die kleinen Kügelchen selbst in engste Ritzen und können von dort kaum noch entfernt werden. Das Quecksilber verdampft über Jahre hinweg und wird in kleinen Mengen regelmäßig eingeatmet. Die chronischen Symptome äußern sich in Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Entzündungen in der Mundschleimhaut und am Zahnfleisch, Bildung von dunklen Säumen am Zahnfleisch, Zittern, Gedächtnisschwäche und -zerfall und Störungen im zentralen Nervensystem bis hin zum Tod. In den Jahren 1953-1969 kam es bei Bewohnern der Minimata-Bucht in Japan zu einer Massenvergiftung bei den Anwohnern, weil sie über Jahre hinweg mit Quecksilbersalzen vergiftete Fische gegessen hatten. Als Verursacher wurden später die vergifteten Abwässer einer Kunststofffabrik festgestellt. 121 Personen starben, darunter 12 Kinder, und über 1200 Menschen erkrankten schwer. Auch heute noch sind zahlreiche Fische der Speisekarte mit Quecksilbersalzen angereichert, weil das Schwermetall immer noch durch belastetes Baggergut oder durch Industrieabwässer aus der Chloralkalielektrolyse in die Meere eingetragen wird. Es reichert sich über die Nahrungskette in den Fischen an. Am meisten gefährdet sind die letzten Verwerter der Nahrungskette, die Raubfische und die Menschen. So weisen z.B. Thunfische oder Kabeljau (Dorsch) besonders hohe Quecksilberkonzentrationen auf.

Als Gegenmaßnahmen zur Verhinderung von chronischen Vergiftungen werden empfohlen

* Alte Fieberthermometer mit Quecksilberfüllung sollten unbedingt bei den Apotheken abgegeben werden.
* Zerbricht ein Fieberthermometer, sind die Kügelchen sofort einzusammeln und in einem gut verschlossenen Gefäß bei einer Apotheke abzugeben.
* Amalgamfüllungen in Zähnen sind zu meiden, alte Füllungen sollten entfernt werden. Auch wenn Goldfüllungen teurer sind, steht dies in keinem Verhältnis zu den möglichen Risiken. Der Austausch darf aber nicht vor oder während einer Schwangerschaft stattfinden.
* Der häufige Verzehr von Raubfischen (Thunfisch, Kabeljau, Schwertfisch) ist zu vermeiden.

Quelle: http://www.seilnacht.com/Lexikon/80Queck.htm

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