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 Finanzen
mediate ( Gast )
Beiträge:

28.12.2008 22:39
Finanzen - Finanzkrise Zitat · antworten
Montag, 29.10.1929 in New York

Die letzte Finanz- und Bankenkrise fand statt.
Heute haben wir dasselbe Phänomen, doch mit einigen Unterschieden:

Im Gegensatz zu 1929 sind die internationalen Verzweigungen der Akteure, Unternehmen und Banken wesentlich globaler ausgeweitet. Hinzu kommen die neuen Wirtschaftstheorien, die die Politik starkt beeinflusste.

Bekannt ist es, dass nach einem Aufschwung in der Wirtschaft auch ein Abschwung folgt. Möge man sich mal die letzten Statistiken anschauen, auf denen die Abschwünge in der Bundesrepublik Deutschland dargstellt sind, ist es doch periodisch. Mit fast jedem Abschwung fand ein politischer Wechsel statt. Ausser in der Zeit, als der Bundeskanzler Kohl sechszehn Jahre sein Amt belegte.
Jede dieser Wirtschaftstheorien scheiterte und wurde entweder durch eine neue ersetzt oder durch Ergänzungen erneuert.
Jedoch hatte der Staat bei all diesen Theorien eine wesentliche Funktion. Der Staat hat den Markt und die Wirtschaft mit den Gesetzen gelenkt oder gar reguliert.
Nach dem zweiten Weltkrieg war die Wirtschaft stark und stabil geworden, da das gesamte Finanz- und Bankensystem unter der Kontrolle des Staates stand.
Erst mit der Freiheitsbewegung Ende der 70er-Jahre kam ein ganz neuer Grundgedanke in die Wirtschaft hinein.
Der Staat wurde als das Schlechte im System verbildlicht. Ein Staat, der den Aufschwung bremst und nur durch das Zurückziehen des Staates aus der Wirtschaft könne der Aufschwung beschleunigt werden.
Ab den 70er Jahren fanden die ersten Erneuerungen des Finanzsystems statt. Bis dahin wurden nur einige Gesetze geändert oder gar abgeschafft.
Mitte der 90er Jahre entschloss man sich dazu in Deutschland, einer ganz neuen Wirtschaftstheorie zu folgen, da die Konjunktur sehr schwächelte. Die Idee der Freiheit in der Wirtschaft blühte seither wieder auf.

In Deutschland trat der Neoliberalimus in allen Facetten auf durch die Reformen der Agenda 2010 die Schröder am 14.März 2003 verabschiedete. Hierzu müssen einem die vier Säulen des Neoliberlismus bekannt sein:

-Deregulierung des Staates
-Flexiblisierung des Arbeitsmarktes
-Privatisierung öffentlicher Güter
-Liberalisierung

In den Reformen der Agenda 2010 befinden sich die Gesundheitsreform, Rentenreform, Steuerreform, Reform des Sozialsicherungssystems und Schulreformen.
In allen Reformbereichen wird die neue neoliberale Politik angewand:

Flexiblisierung des Arbeitsmarktes - Niedriglöhne, Multijobber, Entlastung des Arbeitgebers durch die Senkung der Lohnnebenkosten
Deregulierung des Staates - Markt reguliert sich von selber (Unsichtbare Hand : Adam Smith), Kontrolle des Staates beschränkt sich auf die Funktionen der Polizei, Militär etc.
Privatisierung öffentlicher Güter - Teilprivatisierung der Deutschen Bahn, Privatisierung der Krankenhäuser und Strom oder Gas
Liberalisierung - Markt kann freier agieren, Staat eingeschränkt in seiner Kontrolle, Arbeitgeber erhöhen ihr Kapital auf Kosten der Niedrigverdiener

Obwohl das Jahr der Agenda 2010 noch nicht eingetroffen ist, sind die Folgen dieser falschen Wirtschaftstheorie bereits erkennbar.
Die Politik ist nun ratlos und muss notgedrungen "billiges" Geld in das Bankenwesen investieren, damit diese Branche nicht insolvent wird. Der Banksektor hat eine wesentliche Funktion, da der Staat sich das Geld aus neu aufgenommenen Krediten von den Geschäftsbanken erhält. Würden die Banken ihre Existenz verlieren, so würde eine Kettenreaktion ausgelöst werden und eine Bank nach der anderen von der Bildfläche verschwinden. Sprich, das Finanz- und Banksystem würde zusammenbrechen.

Die neoliberale Politik gab es aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, Frankreich und in anderen Industriestaaten.
Wesentliche Faktoren, die eine grosse Rolle in der Finanz- und Wirtschaftskrise mitspielen, sind auch die Globalisierung, die Lebensphilosophie der Bevölkerung, da diese die Richtung der Politik beeinflussen. Ausserdem ist entscheidend, welche Ziele die sogenannten Glyobal-Player oder auch internationale Akteure verfolgen, da diese erst wirklich mit ihrem Kapital das falsche Investment unterstützen.

Die Finanzkrise und die darausfolgende Wirtschaftskrise ist ein Symptom des Neoliberalismus.
Das Prinzip dieser Wirtschaftstheorie lautet: "Fördern und Fordern", wobei oftmals eher gefordert wird an Eigenverantwortung vom Bürger und nicht gefördert wird. Denn Unterstüzung des Staates wird durch Hartz 1V eingestellt.
Mehr Eigenverantwortung wird auch vom Bürger in der Finanzierung der eigenen Rente verlangt.
Man will, dass der grösste Teil der Rente aus den privaten Anlagen finanziert wird und der Staat somit entlastet wird.
Nicht nur in der Rente und bei der Arbeit wird mehr Selbstständigkeit gefordert, sondern auch in der Frage des eigenen Lebensstiles.
Wer ungesund lebt, der soll auch mehr dafür zahlen.

Insgesamt kann man all dies deuten: Der Staat entzieht sich indirekt aus seinen Verpflichtungen, dem Bürger gegenüber für die Sicherung der Lebensgrundlagen zu sorgen. Stattdessen bemüht sich der Staat, sich aus den Systemen zu distanzieren, bevor ein totaler Zusammenbruch geschehen könnte und der Staat der Schuldige sei.
Der Grundgedanke der Freiheit ist in dieser Wirtschaftstheorie verloren gegangen zumindest für den Mittelstand.
Die Akteure und Unternehme jedoch haben an Freiheit gewonnen auf Kosten des Staates und des Bürgers.
Die Kosten für die Systeme, gelistet in der Agenda 2010, werden nur umverteilt. Das Geld, was dem Einzelnen fehlt, hat der Arbeitgeber und der Staat hilft dem Bürger aus, dieses Geld zu erhalten.

Was hat zu der Finanzkrise geführt?
Was ist das eigentliche Problem?
Wie kann es weiter gehen?


http://www.youtube.com/watch?v=zQqkT6B3Y-k
 Sprung  

Lyrics Natascha Atlas - Gafsa



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