Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

GO KNOW MORE ABOUT...

Go-know.de

Welcome to www.go-know.de! Go know more about...


Weisheiten der Woche:

"Eine FREUDE vertreibt HUNDERT Sorgen."

"Ein Geheimnis des ERFOLGS: den Standpunkt des Anderen VERSTEHEN."

"Ich WERDE GEDACHT - ALSO BIN ich."

TOP Duaa:

"Allahumma a‘inni ‘ala dsikrika wa schukrika wa husni ‘ibadatik"

Lyrik

TOP SONG: Natascha Atlas - Gafsa

TOP VIDEO: Amr Diab - Amarain

Video

TOP Webpage: Wikileaks

Link

TOP Nachrichten: Spiegel

Link





 

Herzlich willkommen auf www.go-know.de.
Hier kannst du Interessantes lesen, diskutieren und selber hinzufügen! Klicke hier

Wir begrüssen...:


Do you need motivation?


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 258 mal aufgerufen
 Islam
mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

27.06.2008 20:05
Wer war Mohammed? Zitat · antworten
Mohammed war ein Mensch wie jeder andere auch aus Fleisch und Blut.
Jedoch hatte er eine besondere Erkenntnis: Er hatte den Sinn des Lebens gefunden.

Mohammed wurde um 570 in Mekka geboren und kommt aus einem angesehenen Stamm namens "Quraisch".
Seine Abstammung lässt sich zurückführen vom Sohn Abrahams, Ismael.
Die Quraisch hatten damals viel Einfluss, da es auf der arabischen Halbinsel viele Handelsrouten gab. Ausserdem steht die Kaaba dort, die viele polytheistischen Araber anzog (Wallfahrt). Der Handel an sich war damals sehr verbereitet und es gab viele Kaufmänner und Kauffrauen.

Im Alter von sechs Jahren verlor Mohammed seine Mutter und vor seiner Geburt starb bereits sein Vater.
Daraufhin ging er als Vollwaiser zu einer Amme und dann zu seinem Grossvater. Der starb nach einiger Zeit ebenso an Altersschwäche und somit fand Mohammed Zuflucht bei seinem Onkel.

Zunächst verdiente der junge Mann sein Geld als Karawanenführer.
Nie hat er irgendeine Schule besucht, aber genug praktische Erfahrungen sammeln können durch viele Reisen.
Einmal hatte er eine ganze Handelskarawane sicher nach Syrien gebracht und kam mit einem grossen Gewinn zurück. Dadurch wurde er bekannt als einer der besten Karawanenführer in seiner Zeit.
Später arbeitete er für eine reiche Kaufmannswitwe Khadidscha. Sie lernte seine Eigentschaften lieben und bot ihm die Heirat an. Somit heiratete er mit 25 Jahren seine Arbeitgeberin, die 15 Jahre älter war. Mit seiner Frau bekam er einen Sohn, der früh verstorben war und vier Töchter. Fatima ist seine Liebste und von ihr stammen alle seine Nachfahren ab. Mohammed hatte insgesamt vier Frauen, alle geschieden oder verwitwet gewesen. Ausser seine jüngste Frau, die Aischa war jung. Früher wurden Frauen wie Sklaven behandelt und junge Mädchen in der Wüste verscharrt. Das wollte Mohammed vermeiden. Eine Heirat mit grossem Altersunterschied war damals nichts seltenes.
Mit seiner Eheführung war Mohammed ganz anders als die anderen Männer. Er zeigte ihnen, dass Mann und Frau sich ergänzen und lieben können.
Durch die Heirat wurde er auch ein angesehener Kaufmann. Mit der Zeit jedoch begann er über seine Lebensführung nachzudenken und ob das richtig sei, was er tat. Schon im Jugendalter war Mohammed beliebt aufgrund seiner Ehrlichkeit und Vertrauen. Dadruch erhielt er den Beinamen "Al-Amin" (Der Vertrauenwürdige) von seinen Landsleuten.

Mit der Zeit isolierte Mohammed sich immer mehr und fand eine Rückzugsmöglichkeit in der Höhle am Berg Hira. Er begann zu meditieren und über die Götter seines Stammes nachzudenken. Er war überzeugt, dass die vielen Götter seinen Stamm irretieren werden und am Ende seine Landsleute keine Perspektive mehr haben oder auch keine Hoffnung mehr in ihren Göttern finden. Mohammed hatte viele Fragen offen und suchte nach Antworten.

Im Alter von 40 Jahren zog er sich erneut zurück in die Höhle am Berg Hira. An einem Tag offenbarte der Erzengel Gabriel ihm die ersten Worte des Qurans. Ingesamt dauerte die Offenbarung 22 Jahre und ist erst kurz vor seinem Tode vollendet gewesen.

Die Menschen wurden unruhig mit der Zeit. Sie bekamen das Gefühl, dass ihre Götter sie verlassen haben. Viele Götter und Statuen gab es in der Kaaba, die verehrt wurden.
Mohammed hatte immer die ersten beiden monothoistischen Religionen, das Judentum und Christentum, sehr bewundert, da sie nur an einen Gott glauben. Jedoch war er der Ansicht, dass grosse Teile der Thora und Bibel verfälscht wurden sind, da erst Jahrzehnte später alles schriftlich festgehalten wurden ist. Aus diesem Grund heraus wollte er die Wahrheit verbreiten.
Die Mekkaner verstanden die Thora und die Bibel eher weniger, da sie keiner der Sprachen beherschten, die sie beim Verständnis verholfen hätten.
Mohammeds Worte hingegen fanden bei den Mekkanern Gehör, da er in ihrer Sprache sprach.
Nicht nur wegen der Sprache begrüssten die Mekkaner Mohammeds Worte, sonder auch weil diese Religion offen war für alle. Im Christentum hingegen waren eher die Gelehrten und die, die lesen und schreiben konnten wirklich in Verbindung mit ihrer Religion.
Die Ordnung im Islam war besonders ansprechend für die Frauen. Sie fanden im Quran und den Offenbarungen Mohammeds eine Bestätigung darin, dass sie auch etwas mehr wert sind als Sklaven. Die Frau ist im Islam gleichwertig mit dem Mann.
Ausserdem veränderte der Islam die gesellschaftliche Ordnung. Reichere Leute sollen den Ärmeren eine Spende geben und Hilfsbedürftigen andersweitig auch helfen, wenn sie es können.
Die anderen Gebote der "Fünf-Säulen" im Islam passten sich den Bedürfnissen der damaligen und heutigen Zeit an.
Beten, wenn man Hoffnung sucht oder dankbar ist. Fasten, wenn man sich reinigen will und sich im Glauben bestärken will.

In Mohammeds Zeit wurde der Tausch durch Geld ersetzt und das Gemeinschaftsgefühl wurde verringert.
Der Einzelne wurde mehr egoistisch, indem er zunehmend an sich und sein Profit dachte.
Mohammeds Anhängerschaft nahm zu und andere Kaufleute dachten, dass er auch politische Macht anstrebt und somit ihre Geschäfte in Gefahr wären. Sie versuchten es zuerst mit Drohungen, doch er lies sich nicht einschüchtern.
Unter diesen Umständen plante man einen Mordanschlag auf Mohammed, den er aber durch eine Vorwarnung überlebte.
Seine starke Gemeinschaft und er verliessen Mekka und fanden Zuflucht bei der Oase Yathrib.
An diesem Ort, Yathrib, gab es einen ewigen Streit um Wasser. Mohammed wusste den zu schlichten und fand weitere Anhänger. Als er 52 Jahre alt war, wurde die Oase in die Stadt Medina umbenannt und war der erste islamische Staat. Gottes Worte waren Gesetz in allen Bereichen (Theokratie).
Das fand im Jahr 622 statt und gilt seither als das erste islamische Jahr.

Ein Jahr später kam es zum Krieg und Soldaten besetzten Medina für 2 Wochen.
Zum Glück kam ein heftiger Sandsturm, der die Mekkaner vertieb.
Mohammed kehrte mit seinen Anhägern als Sieger nach Mekka zurück und lies dort alle Statuen der Götter zerstören.
Die Kaaba erhielt dadurch eine neue Funktion: Das Zentrum des Heiligen Ortes für einen Gott.
Nur Muslime durften die Kaaba besichtigen und so wurde der Götterkult beigelegt in Mekka.
Jedoch wurde keinem der neue Glaube aufgezwungen, wie es auch noch im Quran geschrieben steht.
Die Juden und Christen wurden mit den Polythisten gleichgestellt, da auch diese Religionen Verfälschungen in sich haben.

Im Jahre 632 starb Mohammed im Alter von 62 Jahren und wurde unter dem Haus seiner Lieblingsfrau Aischa (4.Frau) begraben. Sein Grab wurde später in die "Moschee des Propheten" verlegt.

Als sich der Islam ausbreitete, mussten Christen und Juden viele Abgaben an die Khalifen zahlen, da sie als Bürger zweiter Klasse galten.
Sie konnten entweder konvertieren oder mussten lieber den islamischen Boden verlassen.
Trotzdessen gingen Muslime damals mit den Christen und Juden realtiv gerecht und tolerant um, wenn man beispielsweise die Christen im Mittelalter vergleicht, wie sie getötet haben in den Kreuzzügen nur wegen der Bekehrung zum Christentum.

Viele Kriege wurden nach Mohammeds Zeit geführt und oft mit hohen Verlusten. Dennoch wurden sie als "Befreier" begrüsst, da die Muslime besser mit ihnen umgingen, als es ihre vorigen Herrscher taten.
Es bildeteten sich die Gemeinden (Umma) heraus.

Heutzutage gilt Mohammed als ein Vorbild. Einer, der verstand einen grossen Teil der Welt zu verbessern durch die Worte Gottes und seinem eigenem Herzen.
Angefügte Bilder:
prophet_mohammed_pbuh.thumbnail.jpg   470_hajj_kaaba_470x300.jpg   quran.jpeg   allah-1.jpg   180px-Cave_Hira.jpg  
mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

10.09.2008 15:26
Die Araber Zitat · antworten

Dieses Video definiert die Araber und zeigt die Entwicklung in der Geschichte seit Anfang des 20.Jahrhunderts.

http://video.google.com/googleplayer.swf...543304777&hl=de

mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

23.10.2008 01:26
Gibt es vorgeschriebenen Terrorimus im Islam? Zitat · antworten
Was ist Terrorismus?

Terrorismus ist ein Sammelbegriff und kann in verschiedenen Varianten auftreten.
Heute kennen wir den islamischen Terrorismus. In den siebziger Jahren gab es den Terrorismus von der italienischen Mafia in seiner Blütezeit um politische Mitsprache und Kontrolle über das Geld durch Casinos, Mord und anderen Quellen.
Schon immer hat es eine Form des Terrorismus gegeben, die sich gegen die Gesetze und Verständnis der Moral und Menschwürde agieren. Hier wollen wir über den islamischen Terrorismus sprechen.

Wie begründen die Terroristen den Heiligen Krieg?

Die zahlreichen Selbstmordattentäter und "Kämpfer Gottes" sehen ihre Aufgabe darin, das westliche oder auch unreine von ihren islamischen Reichen fernzuhalten als auch weltweit zu zerstören.
Sie berufen sich hierbei auf den Quran, indem stehen soll, dass alle Muslime gegen die Ungläubigen kämpfen sollen und sich von ihnen ausserhalb des Kampfes distanzieren sollen.
Das Wort Jihad wir hier übersetzt als der Heilige Krieg. Der Krieg im Namen Gottes gegen die Ungläubigen, die die Sünden begehen und gegen die Werte der Religion, des Islams, verstossen.
Die Terroristen sehen ihre Aufgabe darin, Schrecken zuverbreiten und die westliche Welt einzuschüchtern.
Sie wollen, dass alle die ihnen folgen, verschont werden vom Krieg gegen das Unreine.
In ihrer Ausübung des Kampfes durch zahlreiche Methoden wie Anschläge, Selbstmordattentate und Verschleppung nehmen sie keine Rücksicht auf Verluste. Derjenige, der kämpft wird von Gott angeblich sehr belohnt.

Was sagt der Quran wirklich aus zu diesem Thema?

Zunächst sollte man wissen, dass jede Übersetzung des Quran in eine andere Sprache zweideutig sein kann.
Wie in jeder Sprache gibt es Wörter mit mehreren Bedeutungen und dadruch verschiedenen Auslegungen.
Jedoch ist dies nicht der Fall bei der Übersetzung des Wortes: Jihad.
Jihad bedeutet Bemühung. Islam bedeutet Frieden.
Mehrere Formen des Jihad (Bemühung) gibt es im Islam:

- Die Bemühung dem Gott sich zu unterwerfen und seinen Geboten zu folgen
- Die Bemühung gegen die Einflösse des Teufels (Scheitan) anzugehen, der versucht den Menschen schlecht zu beeinflussen
- Die Bemühung des Miteinanders, sprich die Menschlichkeit, Würde, Moral und Hilfsbereitschaft anderen Mitmenschen und Lebewesen entgegen zu bringen

Kurz gesagt heisst es: Sich zu bemühen Gutes zu vollbringen. Das Gute ist hier klar definitiert im Islam, wie auch in anderen gutbeabsichtigten Religionen. Man soll niemanden Schmerz hinzufügen und besonders gilt, dass im Islam keinen Zwang gibt-(2:256) : „ Es gibt Keinen Zwang im Glauben - das rechte Handeln und das Fehlgehen sind schon klar unterschieden.“
Jeder Mensch hat eine Schwäche: Gefühle, die den Verstand leiten. Fehler macht jeder und Dschihad (Jihad) bedeutet, sich zu bemühen gegen das eigene Schlechte ICH zu kämpfen und mit Vernunft und Warmherzigkeit zu Handeln und Denken. Damit das Gute nicht falsch interpretiert wird, gibt es zahlreiche Regeln im Islam, die eine Entgleisung des Guten in dem Menschen vermeiden soll. Wozu soll man jeden Tag fünfmal beten? Damit man in sich kehrt, Gott dankt und darüber nachdenkt, was man tut.

Im Quran steht Sure (2:216): „Euch ist der Kampf vorgeschrieben, und er ist euch zuwider, und es ist möglich, dass euch etwas zuwider ist, das gut für euch ist, und es ist möglich, dass euch etwas lieb ist, was schlecht für euch ist, und Gott weiß, aber ihr wisst nicht."
Im Islam ist der Krieg nicht ganz verboten. Unter strengen Regeln und Vorraussetzungen ist der Krieg sogar erwünscht.
In Sure(2:217) steht:„ Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, dem Kämpfen darin. Sag: ‚ Kämpfen darin ist schlimm, doch Abhalten von Gottes Weg und Ihn leugnen und (Abhalten von) der Heiligen Moschee und ihre Leute von dort vertreiben, ist schlimmer bei Gott, und die Zwietracht ist schlimmer als der Kampf. Und sie hören nicht auf, euch zu bekämpfen, bis sie euch von eurem Glauben abtrünnig gemacht haben, wenn sie das können ...’“

Im Islam gibt es eine Gemeinschaft (Umma), die den Zusammenhalt der Religion und die Stabilität gewährleistet.
Jeder Muslim soll und muss seinen religiösen Pflichten nachkommen dürfen. Wenn dies durch andere eingeschränkt wird, darf der Muslim sich wehren. Vorerst müssen aber friedliche Verhandlungen statt finden. Sofern die Umma angegriffen wird, darf man sich verteidigen solange, bis nachgegeben wird.
Die Unterdrückung und Gewaltätigkeit (Suulm) ist verboten im Islam. Nicht ein Einzelner hat zu entscheiden über einen Kampf, sondern die ganze betroffene Gemeinschaft.
Sobald der Gegner angreift, darf man sich wehren. Gibt er nach, muss man sofort auch nachgeben und nicht weiter kämpfen. Die Religion ist das Kostbarste, die eigene Existenz und die Pflichten der Muslime dürfen nicht eingeschränkt werden.
Kein anderer Krieg ist erlaubt, ausser der, der die Existenz der Religion sichert und die Freiheit der Auslebung der religiösen Pflichten der Muslime schützt.
Das Leben auf der Erde (Diesseits) ist nicht so kostbar wie das Leben im Paradies (Jenseits). Drum soll der gläubige Muslim nicht nach Streit und den Gütern wie Macht dieser Welt streben, sondern als Friedensverbreiter dienen, der seine Religion (seine Wahrheit) ehrt und verwahrt.
Der Koran untersagt ihm das mit den Worten in Sure (4:94) : „ Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Gottes Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: ‚ Du bist kein Gläubiger ’, - und ihr erstrebt (dabei nur) die Güter des Lebens dieser Welt, und bei Gott ist vielfältiger Gewinn, (genau) so wart ihr früher, dann war Gott gütig zu euch, also schafft Klarheit, Gott kennt, was ihr tut.“

Für Terroristen, die Unruhe durch ihre Taten stiften, steht folgendes geschrieben im Quran (5:34) :
„Die Vergeltung für diejenigen, die mit Gott und Seinem Gesandten Krieg führen und im Land Verderben stiften, ist, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihre Hände und ihre Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden; dies ist ihre Vergeltung in dieser Welt, und im Jenseits ist für sie schmerzliche Strafe (bestimmt).“

Krieg ja, dann nur als Notwehr.
mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

01.11.2008 22:30
#4 Was ist der Islam? Zitat · antworten

Das Gottesbild

Der Islam verkündet die reinste Form des Monotheismus. Gott ist der eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften.
Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird; denn Gott allein hat sich mit all diesen Namen benannt.

Die 99 Namen Allahs


Einheit der Religionen

Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Nach seiner Lehre sind dem menschlichen Geist, trotz seiner großen Möglichkeiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empirischen Wissenschaften überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand.
Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die endgültige und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offenbarung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht wurde, berichtigt und ergänzt alle inzwischen durch menschliche Schwächen veränderten Botschaften. Allein diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverfälscht zugänglich.
Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad sind die Propheten, an die der Muslim glaubt und die er ohne Unterschied verehrt. Alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis des einen Gottes; nur ist der Koran die letzte dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.


Einheit der Botschaft

Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit. Er betont, dass Unterscheidungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen usw., niemals den Grund für Überlegenheitensansprüche einer Gruppe gegenüber einer anderen bilden können. Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht.


Einheit Lebensweg

Der Islam ist ein allumfassender Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach dem Tode.
Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Und schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim größte Toleranz entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden .


Die Vernunft

Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichnendes Merkmal des Menschen und als eine Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so bedeutenden Platz einräumt, gibt es für mystische Kulte und Dogmen keinen Platz in ihm.


Islam und Wissenschaft

Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims. Er geht sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Koran den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine Eigenschaften erkennt. Im Koran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, dass die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss.

Ziele des Islam

Der Islam befasst sich nicht nur mit dem ewigen Leben im Jenseits, sondern er richtet sein Augenmerk in gleichem Maße auch auf das diesseitige Leben. Sittliche Vollkommenheit, sozialer Fortschritt, wirtschaftliche Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Liebe und Barmherzigkeit, politische Vernunft und Friede sind Ziele, die der Islam zur Erreichung wahren menschlichen Glücks in diesem Leben zu verwirklichen sucht.

Pflichten des Muslims

Der Islam schreibt den Gläubigen das tägliche Gebet vor. Dadurch wird neben der äußeren Reinigung durch Waschung auch die Reinigung der Seele erzielt. Die Vermögensabgabe (Zakat) ist nicht nur ein Faktor des sozialen Systems des Islam, sondern auch gleichzeitig ein Mittel zur seelischen Entlastung, denn sie soll allein aus dem Glauben an Gott gezahlt werden. Das vorgeschriebene Fasten im Monat Ramadan gibt dem Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung. Die Pilgerfahrt nach Mekka schließlich lässt den Gläubigen die wahre Hinwendung an Gott, die Opferbereitschaft und die Brüderschaft der Muslime aus aller Welt spüren. Neben diesen vier Hauptpflichten, die dem Gläubigen vorgeschrieben sind, gibt es im Gesetz Gottes noch viele andere Gebote und Verbote, die dem Menschen den Weg zu einem glücklichen Leben in dieser Welt und einem gottnahen ewigen Leben im Jenseits weisen. Somit kann jede Arbeit des Menschen zum Gottesdienst werden, nämlich dann, wenn sie gemäß dem Willen Gottes und mit der aufrichtigen Absicht durchgeführt wird.

Quelle: http://www.islam.de/72.php
mediate Offline

TOP-Schreiber

Beiträge: 279

03.11.2008 20:08
#5 RE: Wer war Mohammed? Zitat · antworten
 Sprung  

Lyrics Natascha Atlas - Gafsa



Go know more about ...?
  • Religion
  • Islam (german)
    Islam
    Bittgebete
    Du´aa
    Islamisches Forum
  • News
  • News (german)
    News (english)
  • Muslim Firmen
  • Restaurants (Halal)
    Firmenfinder
  • Kostenlose E-Cards
  • Ecards
    Ecards mit berühmten Motiven
  • Wissenswertes
  • Kollektives Gedächtnis
    Game:Sea Battle
    Game:Webbli Racers